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Kopfbälle schaden Frauen mehr als Männern

Im Sport steht die weibliche Physis jahrzehntelang auch nicht im Fokus der Wissenschaft, Studien werden vor allem an männlichen Athleten durchgeführt. Inzwischen weiß man, dass sich Männer im Fußball eher Muskelfaserrisse und Hüft-/Leistenverletzungen zuziehen. Frauen ereilen eher Quadrizepszerrungen oder schwere Knie- und Knöchelbandverletzungen.


Auch sind bei Frauen - je nach Studie - Risse an den vorderen Kreuzbändern drei- bis sechsmal häufiger. Begründet wird das häufig mit der Anatomie. So zeigt sich zum Beispiel auch: Kopfbälle schaden Frauen mehr. Bei ihnen fallen entsprechende Veränderungen der Hirnstruktur drastischer aus, als bei Männern. Ein Grund könnte sein, dass die Nackenmuskulatur der Spielerinnen Stöße weniger gut abfedern kann.

(Credit: Kai Heuser, @heuserkampf / Auf dem Bild Marlies Sänger)

Weiterhin wird diskutiert, ob und welchen Einfluss der Menstruationszyklus auf Verletzungen hat. Einige Studien haben gezeigt, dass in der ersten Zyklushälfte deutlich mehr Kreuzbandrisse auftreten als in der Phase nach dem Eisprung.

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