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Drei Tore in vier Minuten - Kantersieg gegen Berolina Mitte




Mit Berolina Mitte waren am Sonntag die schon als Absteigerinnen feststehenden Tabellenletzten zu Gast im Stadion Lichterfelde. Die Viktoria hatte den zweiten Platz der Regionalliga Nordost sicher - und so sah es dann auch auf dem Platz aus.


Im ersten Spiel nachdem bekannt gegeben wurde, dass Trainer Dennis Galleski auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie stehen würde, waren die Rollen klar verteilt. Berolina verteidigte bis aufs Mark und ging mit Wucht in die Zweikämpfe. Die Viktoria hatte dennoch keine Probleme, immer wieder in die Gefahrenzone zu kommen.


Chancen über Chancen - Urbanek erlöst


Über Nina Ehegötz links, Leyila Aydin rechts oder Marlies Sänger durchs Zentrum - das einzige, das fehlte, waren die Tore. Schon in der ersten Minute verpasste Kapitänin Sänger per Kopf (1.), wenige Minuten später landete erneut ein Sänger-Kopfball neben dem Tor (8.). Die Viktoria belagerte den Berolina-Strafraum fast schon. Chancen gab es im Minutentakt durch die umtriebige Sänger, durch Stephanie Gerken (10.), Kim Urbanek (12.) und Aydin (15.).


Nach zwanzig Minuten war es dann Ehegötz, die dem Chancenwucher ein Ende setzte: Die Spielerinnen in Himmelblau belagerten mal wieder den Sechzehnmeterraum der Berolina, bis es Urbanek gelang, den Ball endlich im Netz zu versenken (21.).


Knoten gegen Berolina geplatzt


Damit war der Knoten geplatzt. Keine Minute später erhöhte Sänger nach einem Alleingang auf Berolina-Torhüterin Alisha Tanoku auf 2:0 (22.), und auch Aydin kam zu ihrem Treffer nach einer tollen Flanke von links (24.). Drei Tore in vier Minuten - das war eine Hausnummer!


In der zweiten Hälfte gestaltete sich ein recht entspannter sommerlicher Sonntagskick: Viktoria hatte die klare Kontrolle, spielte ein schönes Passspiel, ging allerdings nicht mehr ganz so stark aufs Tor. Dennoch vergab der FCV einige Chancen (z.B. Sänger 59.). Der Sieg stand dabei aber nie außer Frage. In der letzten Viertelstunde schlug die Viktoria erneut zügig zu: Sänger kam nach einer Ecke von rechts noch zu ihrem Kofpballtreffer und damit zum Doppelpack (73.). Nach dem 5:0 durch Natalia Stulin gab es einen weiteren Doppelpack: Ehegötz traf innerhalb von drei Minuten doppelt (82., 85.). Das zweite Mal nach schöner Vorarbeit durch die nun auch im eigenen Stadion zurückgekehrte Trinity Küntzel.


Pokalspiel im Visier


Schon vor diesem Sieg war klar: Der zweite Platz ist der Viktoria nicht zu nehmen. Nun war aber auch klar, dass es der erste Platz definitiv nicht werden würde. Der 1. FC Union Berlin hatte parallel gegen Turbine Potsdam II gewonnen. Damit ist die Meisterschaft den Unionerinnen auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen.


Am kommenden Sonntag, den 19. Mai, geht es im Pokalfinale gegen eben jene Unionerinnen. Anpfiff ist um 15 Uhr - Tickets gibt es ausschließlich online über die Seite des Berliner Fußballverbundes. Wir freuen uns auf euch!

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