Im Spotlight: Kim Urbanek!
Im Spotlight lernt ihr wie immer eine meiner wunderbaren Mitspielerinnen ein bisschen besser kennen. Diesmal geht's um meine Zimmerpartnerin aka Roomie und unsere Nummer 16: Kim Urbanek.
Kim ist seit 2023 beim FC Viktoria Berlin – und kennt unseren Club damit fast von Beginn an. Fünfte Saison, zweite in der 2. Liga, und was für ein Einstieg. Wie sie das alles erlebt, lest ihr hier!

Kim, du musstest durch deine Meniskusverletzung monatelang pausieren und bist dann pünktlich im ersten Ligaspiel gegen Hoffenheim II direkt wieder eingestiegen. Wie hat sich das Comeback angefühlt?
K I Es war für mich schon etwas überraschend, direkt im ersten Ligaspiel wieder Einsatzzeit zu bekommen. Dadurch war die Freude umso größer, als ich dann tatsächlich wieder auf dem Platz stand. Nach der längeren Pause habe ich diesen Moment einfach sehr genossen und mich gefreut, wieder richtig dabei zu sein. Das Vertrauen zu spüren und direkt wieder eingesetzt zu werden, hat mir sehr viel bedeutet. Nach den vielen Monaten Pause war es einfach ein super schöner und besonderer Moment für mich.
Im DFB-Pokal gegen Warbeyen bist du dann als Joker reingekommen und schießt nach 10 Minuten den 3:1-Siegtreffer. Was braucht man, um in so einem Moment direkt da zu sein?
K I Ich glaube schon, dass man aus einer Verletzung auch etwas Positives ziehen kann. Man hat in dieser Zeit viel Gelegenheit, an seinen Schwächen zu arbeiten, sich aber gleichzeitig auch wieder bewusst zu machen, was die eigenen Stärken sind und worauf man sich verlassen kann. Gerade in so einer Phase lernt man auch, seinem Körper und sich selbst wieder zu vertrauen.
Und ich glaube, genau das hilft einem dann auch in so einem Moment: Selbstvertrauen zu haben, fokussiert darauf zu sein meine Stärken abzurufen und dem Team zu helfen. Aber ehrlich gesagt bin ich gerade einfach unglaublich froh, wieder auf dem Platz zu stehen. Ich versuche das zu genießen, Spaß zu haben und einfach wieder mein Spiel zu machen. Dass es dann direkt mit dem Siegtor geklappt hat, war natürlich umso schöner.
Es ist jetzt deine fünfte Saison bei Viktoria, eine der Club-erfahrensten im Team ;) Kennst also noch die Regionalliga-Zeiten, und jetzt spielen wir das zweite Jahr in der 2. Liga. Was ist in dieser zweiten Saison auf nationaler Bühne anders als im letzten Jahr, auf dem Platz und im Kopf?
K I Tatsächlich bin ich jetzt schon etwas länger Teil von Viktoria und darf die Entwicklung des Clubs hautnah miterleben. In den vergangenen Jahren ist unglaublich viel passiert und gewachsen – und mit dieser Entwicklung wachsen auch die eigenen Ambitionen und der Anspruch an sich selbst.
Gerade in unserer zweiten Saison in der 2. Liga merkt man, dass sich einiges verändert hat. Imletzten Jahr war vieles neu: die Liga, die Gegnerinnen, das Tempo und die Intensität. Inzwischen kennen wir die Liga besser, wissen, was uns erwartet, und gehen mit mehr Selbstvertrauen undSelbstverständlichkeit in die Spiele.
Gleichzeitig ist der Anspruch gestiegen: Wir wollen nicht nur mithalten, sondern den nächsten Schritt machen und unsere Ziele erreichen. Für mich bedeutet das, meine Erfahrung einzubringen und gleichzeitig weiter an mir zu arbeiten. Viele Situationen kann ich heute besser einschätzen und aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre lernen. Trotzdem gibtes immer Dinge, die man optimieren kann. Genau dieser Anspruch, sich ständig weiterzuentwickeln und als Team weiter zu wachsen, macht diese Entwicklung für mich so spannend.

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