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Im Spotlight: Trinity Künzel!

  • Autorenbild: Anna Höfker
    Anna Höfker
  • 28. Nov. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Im Spotlight lernt ihr immer eine meiner wunderbaren Mitspielerinnen ein bisschen besser kennen. Diesmal ist unsere Nummer 13 dran: Trinity „Trini“ Künzel!


Trini trägt inzwischen seit über fünf Jahren das Viktoria-Trikot. Sie hat also sowohl die früheren Regionalliga-Tage vor der Ausgründung als auch unseren gemeinsamen Weg in die 2. Bundesliga miterlebt und mitgeprägt. Auf dem Platz bringt sie einen Spielwitz und eine Leichtigkeit mit, die mich manchmal ein bisschen an ihr Vorbild Florian Wirtz erinnert. Und was ich an ihr am meisten bewundere: ihr Kampfgeist.


Im März hat sie sich leider zum zweiten Mal schwer am Knie verletzt. Seitdem arbeitet sie sich mit einem unglaublichen Fleiß und Geduld durch die Reha. Schritt für Schritt zurück Richtung Comeback. Und wir alle können es kaum erwarten, bald wieder mit ihr auf dem Platz zu stehen!



Trini, im März hast du dir im Spiel gegen Türkiyemspor leider schon zum zweiten Mal in knapp zwei Jahren das Kreuzband gerissen. Jetzt arbeitest du seit rund acht Monaten an deinem Comeback und machst große Fortschritte. Worauf liegt in den nächsten Wochen der Fokus deiner Reha?


T I Die nächsten Schritte werden jetzt Stück für Stück auf dem Fußballplatz stattfinden. Im besten Fall kann ich dann in unserem Trainingslager Mitte Januar schon einiges am Ball machen und bin dem Teamtraining ein großes Stück näher. Der Fokus für mich liegt aber vor allem darauf, geduldig zu bleiben. Oft will der Kopf mehr als dem Körper guttut und das darf ich nicht vergessen, auch wenn es gut läuft.


In so einer langen Reha gibt’s sicher richtig gute Tage und dann aber auch genauso die, die sich ziehen oder mental fordern. Was ist für dich eine der größten Herausforderungen im Alltag, die man von außen vielleicht gar nicht so mitbekommt? Gerade weil du ja auch den größten Teil deiner Reha abseits von uns am Stadion absolvierst und im rehathleticum trainierst.


T I Das Training in der Reha ist oft monoton und man muss täglich Disziplin und seine innere Motivation finden, um da durchzukommen. Aber ich muss sagen, dass ich mich mittlerweile an den körperlichen Teil der Reha gewöhnt habe. Vor allem jetzt in der zweiten Reha spielt der Kopf eine viel größere Rolle. In der Reha gibt es gute Tage, aber auch weniger gute. Mit Rückschlägen umzugehen, geduldig zu bleiben, auch wenn es mindestens jeden Sonntag bei dem Spielen vom Team in den Füßen kribbelt und vor allem gegen Ängste und Zweifel anzukämpfen – das sind die größeren Herausforderungen für mich.


Es ist schon deine fünfte Saison bei Viktoria. Und gleichzeitig für uns alle die allererste in der 2. Bundesliga. Worauf freust du dich am meisten, wenn du wieder vollständig zurück bist?​​​​​​​


T I Einfach auf alles! Ich freue mich sehr darauf, wieder jeden Tag mit dem Team auf dem Platz zu stehen und an den Wochenenden Erfolge zu feiern. Ich freue mich auch darauf, endlich wieder an meine Grenzen zu gehen, mich auf dem Platz zu verbessern und einfach befreit zu zocken. Ich denke mit Blick auf die Tabelle ist noch so viel mehr möglich und ich kann es kaum erwarten, endlich auch auf dem Platz wieder meinen Teil dazu beizutragen, denn wir alle haben noch eine Menge vor!


Ich weiß, dass ich keinen Oskar gewonnen habe, aber an der Stelle auch mal ein großes Dankeschön an das rehathleticum, unsere medizinische Abteilung und alle Menschen, die mich privat unterstützen und auffangen. 

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