Pflichtaufgabe gelöst: Viktoria zieht mit 3:1 bei Warbeyen in die nächste Pokalrunde ein
- vor 15 Stunden
- 3 Min. Lesezeit

Bei sommerlichen 25 Grad, ausbaufähigen Platzverhältnissen und leicht bedecktem Himmel trat der FC Viktoria am Sonntagnachmittag in der Play-off-Runde des DFB-Pokals der Frauen beim VfR Warbeyen an. Der Regionalligist, der erst in der vergangenen Saison aus der 2. Bundesliga abgestiegen war, empfing die Viktorianerinnen vor 219 Zuschauer*innen in Kleve. Am Ende setzte sich Viktoria nach einem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gastgeberinnen verdient mit 3:1 durch und zieht damit in die nächste Runde des Pokalwettbewerbs ein.
Viktoria von Beginn an tonangebend
Von der ersten Minute an übernahm Viktoria die Kontrolle über das Spiel und war der klar überlegene Gegner. Bereits in der 11. Minute hätte die Führung fallen können, als ein direkter Freistoß von Alisa Grincenco nur knapp von Warbeyens Torhüterin am Tor vorbeigelenkt wurde. Einen Dämpfer gab es in der 14. Minute, als Aneta Polášková zu Boden ging und lange behandelt werden musste. Für sie kam in der 19. Minute Christin Meyer ins Spiel.
Nachdem sich die Partie kurzzeitig etwas eingependelt hatte, war es Melina Reuter, die in der 26. Minute von halblinker Position ins lange Eck traf und Viktoria mit 1:0 in Führung brachte. Kurz darauf hatte Toma Ihlenburg aus der Distanz das 2:0 auf dem Fuß, doch Warbeyens Torfrau war erneut zur Stelle und lenkte den Ball zur Ecke ab. In der 33. Minute traf Melina Reuter zudem die Latte – der zweite Treffer wollte bis zur Pause nicht mehr fallen. Kurz vor dem Pausenpfiff jubelten die Gastgeberinnen vermeintlich über den Ausgleich, der Treffer wurde jedoch wegen einer klaren Abseitsposition zurecht nicht gegeben. So ging es mit einer knappen 1:0-Führung für Viktoria in die Kabinen.
Warbeyen gleicht aus, Viktoria dreht mit später Schlussoffensive auf
Der Start in die zweite Halbzeit verlief nicht nach Wunsch: In der 50. Minute verschätzte sich Torhüterin Melanie Wagner leicht, Warbeyen traf den Pfosten, und der Abpraller landete bei Chelsea Homan, die zum 1:1 ins leere Tor einschob. In der Folge blieb Warbeyen zwar immer wieder gefährlich am Ball, insgesamt aber nicht stark genug.
Ab der 62. Minute verlagerte sich das Spiel fast ausschließlich in Warbeyens letztes Drittel, ohne dass sich Viktoria zunächst zwingende Chancen erspielte. Ein scharf hereingebrachter Freistoß in der 64. Minute konnte noch nicht zur erneuten Führung verwertet werden. Nach einem Doppelwechsel in der 70. Minute – Christin Meyer und Senanur Yavuz wichen Leni Fischer und Kim Urbanek – nahm die Schlussphase dann richtig Fahrt auf: In der 72. Minute zog Leyila Aydin von außerhalb des Strafraums ab und donnerte den Ball unhaltbar in die rechte Ecke zum 2:1. Nur sieben Minuten später nutzte Kim Urbanek einen Fehlpass aus Warbeyens Abwehr eiskalt zum 3:1 aus, bevor in der 80. Minute für die torschützin Leyila Aydin noch Maja Wasiak ins Spiel kam. Eine Ecke in der Nachspielzeit brachte keine weitere Entscheidung mehr – Viktoria brachte den 3:1-Erfolg sicher über die Zeit.
Fazit und Ausblick
Damit meistert Viktoria die erste Pokalaufgabe der Saison und zieht souverän in die nächste Runde ein. Die Auslosung für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals findet bereits morgen, Montag, den 17.08.2026 um 14:00 Uhr statt. Nun richtet sich der Blick auf den Ligaalltag: Am kommenden Sonntag, den 23.08., empfängt Viktoria um 14 Uhr im heimischen Stadion Lichterfelde die SG 99 Andernach zum Auftakt in die 2. Bundesliga.
Tore:
1:0 Melina Reuter (26.)
1:1 Chelsea Homan (50.)
2:1 Leyila Aydin (72.)
3:1 Kim Urbanek (79.)
Startelf:
Wagner (TW) – Ihlenburg, Fürst, Reuter, Grincenco, Krist, Stöckmann (C), Polášková (19. Meyer (69. Fischer)), Yavuz (69. Urbanek), Aydin (80. Wasiak), Casanovas

Kommentare