Viel Aufwand, kein Ertrag: Viktoria belohnt sich nicht
- vor 4 Stunden
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736 Zuschauer*innen sehen ein Spiel, das eigentlich nur eine Richtung kennt – doch am Ende steht ein torloses Remis. Der FC Viktoria Berlin dominiert, erspielt sich Chance um Chance, lässt aber die entscheidenden Momente liegen.
Viktoria von Beginn an am Drücker
Von der ersten Minute an übernimmt der FC Viktoria Berlin die Kontrolle. Früh setzt Viktoria offensive Akzente, sammelt Ecken und kommt zu ersten Abschlüssen.
Der größte Moment der ersten Hälfte folgt nach einer Viertelstunde: Elfmeter für Viktoria. Doch Nina Ehegötz setzt den Ball über das Tor (15.) – die Führung bleibt aus.
Auch danach bleibt Viktoria spielbestimmend, drückt Bochum tief in die eigene Hälfte und kommt zu weiteren Möglichkeiten, unter anderem durch Ehegötz selbst (34.). Doch der Ball will einfach nicht rein.
So geht es trotz klarer Vorteile mit einem 0:0 in die Pause.
Druck ohne Durchbruch
Auch nach dem Seitenwechsel ändert sich das Bild nicht: Viktoria bleibt das klar aktivere Team. Direkt nach Wiederanpfiff wird weiter nach vorne gespielt, doch die letzte Konsequenz fehlt.
Leyla Aydin hat in der 53. Minute die nächste große Chance, scheitert jedoch an der Bochumer Torhüterin. Immer wieder fliegen scharfe Hereingaben in den Strafraum, doch eine Abnehmerin findet sich nicht.
Mit zunehmender Spielzeit wird das Spiel durch viele Wechsel unterbrochen, der Rhythmus leidet – und damit auch die Durchschlagskraft der Viktoria.
In der Schlussphase kommt noch einmal Hektik rein: Gelbe Karte für Katharina Krist (86.), dazu einige Standardsituationen, doch auch diese bringen nicht den erlösenden Treffer.
Dann ist Schluss. 0:0.
Fazit & Ausblick
Ein Spiel, das der FC Viktoria Berlin über weite Strecken kontrolliert – aber nicht für sich entscheiden kann. Die Chancen waren da, die Überlegenheit deutlich, doch die Belohnung bleibt aus.
Durch den Punktgewinn stehen wir weiter auf Platz fünf. Unser nächstes Spiel ist am Sonntag, den 05.04., um 14 Uhr auswärts gegen den FC Bayern München II.
Startelf:
Wagner, Klotz, Ursem, Grincenco, Hahn (Sahlmann, 62.), Krist, Stöckmann, Ezebinyuo (Metzker, 57.) , Ehegötz, Yavuz (Abu Sabbah, 79.), Aydin (Ugochukwu, 57.)

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