Wechsel in der Geschäftsführung: Felicia Mutterer übernimmt für Lisa Währer
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Die Frauen des FC Viktoria Berlin stellen ihre Führung für die nächste Entwicklungsphase neu auf: Zum 1. April 2026 hat Mitgründerin Felicia Mutterer die operative Geschäftsführung übernommen. Lisa Währer, die den Club in den vergangenen vier Jahren maßgeblich aufgebaut und geprägt hat, bleibt als Co-Gründerin und Mitglied des neu geschaffenen Advisory Boards eng mit dem FC Viktoria Berlin verbunden.

Seit der Übernahme durch das sechsköpfige Gründerinnen-Team im Jahr 2022 hat sich FC Viktoria Berlin von einem Regionalligisten zu einem ambitionierten Zweitligisten entwickelt und sich zugleich als eigenständige Marke im deutschen Sport etabliert. Unter der operativen Führung von Lisa Währer wurden Strukturen professionalisiert, die Infrastruktur ausgebaut und der Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga gefeiert.
„Ich bin stolz auf das, was wir in den vergangenen vier Jahren gemeinsam erreicht haben - sportlich wie strukturell. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Rollenwechsel. Im neu geschaffenen Advisory Board und als Gesellschafterin werde ich die strategische Weiterentwicklung des FC Viktoria Berlin weiterhin eng begleiten und vorantreiben“, so Lisa Währer.
Fokus auf Wachstum, Partnerschaften und nachhaltige Strukturen
In ihrer neuen Rolle wird Währer gemeinsam mit dem Gründerinnen-Team vor allem die Zusammenarbeit mit dem US-Investor Monarch Collective begleiten. Die frauengeführte Investitionsplattform ist im November 2025 als strategischer Partner eingestiegen und verfolgt das Ziel, den Frauensport international nachhaltig zu stärken.
Mit Felicia Mutterer übernimmt die Frau die Geschäftsführung, die mit ihrer Idee eines Berliner Spitzenclubs für Frauen - getragen von einem starken Netzwerk - den Grundstein für das neue Modell im deutschen Frauensport legte. Die ehemalige Rundfunk-Journalistin und Unternehmerin verantwortet künftig insbesondere den Ausbau strategischer Partnerschaften sowie die Schärfung des Media- und Markenprofils von FC Viktoria Berlin.
„Gerade weil der Markt im Frauenfußball noch im Aufbau ist, braucht es Mut, Tempo und strategische Kreativität. Wir wollen nachhaltige Erlösmodelle entwickeln und sportlichen wie wirtschaftlichen Erfolg zusammendenken. Über allem steht das Ziel, noch mehr Menschen als Mitgestaltende für uns zu gewinnen und den Frauenfußball als relevanten Markt aktiv mitzugestalten", sagt Felicia Mutterer.
Die nächste Entwicklungsstufe von FC Viktoria Berlin legt einen Schwerpunkt auf Professionalisierung der sportlichen Infrastrukturen, den Ausbau der Community, eigene Medienformate sowie die Stärkung der wirtschaftlichen Basis, mit dem klar formulierten Ziel des sportlichen Aufstiegs in die 1. Frauen-Bundesliga.

Stimmen zum Wechsel
Lisa Währer, Co-Founder und scheidende Geschäftsführerin: „Nach vier Jahren intensiver Aufbauarbeit ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, die Rolle zu wechseln. FC Viktoria Berlin steht vor dem nächsten großen Schritt: Bundesliga, Profitabilität und Skalierung. Umso mehr freue ich mich, diese Entwicklung weiterhin als Gesellschafterin begleiten und unterstützen zu können.”
Verena Pausder, Co-Founder FC Viktoria Berlin: „Lisa hat FC Viktoria Berlin mit großer Klarheit und Energie durch die erste Aufbauphase geführt und Strukturen geschaffen, auf denen wir jetzt weiter aufbauen können. Dass sie dem Club als Gesellschafterin erhalten bleibt, ist ein großer Gewinn. Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass Felicia nun die operative Verantwortung übernimmt und die nächste Entwicklungsstufe einleitet.“
Felicia Mutterer, Co-Founder und Geschäftsführerin FC Viktoria Berlin: „Der FC Viktoria Berlin ist kein klassischer Fußballclub – wir sind eine Plattform. Ein Ort, an dem gesellschaftlich relevante Themen selbstverständlich stattfinden und Sport Teil der Popkultur wird. Diesen Anspruch verbinden wir mit klarem unternehmerischem Handeln."
Über Felicia Mutterer

Felicia Mutterer ist Unternehmerin und Journalistin mit einer klaren Mission: professionellen Frauenfußball wirtschaftlich und strukturell nachhaltig voranbringen. Seit über zehn Jahren verbindet die ehemalige Sportmoderatorin (SWR/rbb) Business mit gesellschaftlicher Wirkung.
Mit ihrem journalistischen Gespür erkennt sie Themen frühzeitig und verknüpft, was oft getrennt bleibt: Sport, Wirtschaft und Popkultur. Für sie ist Fußball keine Bühne für Symbolik, sondern eine Plattform für Innovation, Haltung und Verlässlichkeit.

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